UND #HEIDI_Klum #CASTET WIEDER: Was ist dran an den „#Topmodels“?

18.03.2011 HEIDI KLUM UND DIE POSING –COUCH
Neuerdings bei „Germanys Next Topmodel“:eine plüschige runde Posing-Liege, auf der sich die Kandidatinnen erotisch räkeln müssen. Deutlicher kann man es nicht zeigen: wenn es mit dem Modeln nix wird, bleibt immer noch der Puff!

26.03.2011 Durch diese hohle Gasse muss der Sinn kommen

Gackernde Hühner und watschelnde Schwäne: die „Topmodels“
(Donnerstag, 5.5.11)
Wieder einmal bei Heidi Klum und „Germany´s next Topmodel“ (Pro7) vorbeigeschaut… Das muss am traumhaften, frühsommerlichen Wetter liegen, dass mir diesmal die allezeit kichernden Mädchen in Klums Laufstall lieber waren als der seit seinen sachlichen Kommentaren zur japanischen Kernkraftwerk-Katastrophe allseits sehr geschätzte Ranga Yogeshwar, welcher in der ARD das Prominenten-Quiz „Wie kauft Deutschland ein?“ präsentierte. Im Vorbeizappen nahm ich jedenfalls noch diese Information mit: wenn in einem Restaurant per Schild „für Garderobe nicht gehaftet“ wird, gilt das nicht, wenn der Chef oder der Kellner unsere Überkleider persönlich entgegennehmen. Somit wären wir also bei den wirklich fantasievollen Kostümen des leicht tüteligen Designers Thomas Rath, der natürlich als Juror am besten bewerten konnte, welches der Mädchen seine Kreationen am besten vorführte. Heidi Klum nimmt sich neuerdings als Model-Übermutter (auch in der Stimmhöhe) immens zurück, auch Rath und sein Co-Juror Thomas Hayo gehen mit ihren Urteilen sehr diplomatisch und sachlich um.

Wäre nicht das permanente Gegacker im Jung-Model-Hühnerstall, wo wie immer nach Herzen gezickt wird und das eine Mädel dem anderen nicht das Gelbe vom Ei gönnt, könnte man mit einigem Genuss die wunderbare Verwandlung der hübschen Entlein in atemberaubend schöne , manchmal noch unmajestätisch über den Laufsteg watschelnde Schwäne verfolgen: die Kunst der Visagisten und der Fotografen ist in diesem Job – neben der Kreatitivität der Designer – am meisten zu bewundern. Für drei Jungdamen ist mit der zehnte Folge der Traum von der Model-Karriere erst einmal zu Ende. Heidi Klum darf weiterträumen: die Donnerstag-Folge hatte mit 3,13 Millionen die bisher meisten Zuseher. Yogeshwar fuhr mit seiner „großen Wissen-Show“ einen Marktanteil von nur 13,4 Prozent ein. Das nächste Mal hat er wieder wenigstens einen Zuschauer mehr.

10.06.2011 Heidi die Klum und Krista die Kuh
Sie hat das schönste Lächeln weit und breit (um einen alten Kalauer zu bemühen): nicht das süße Mädel Amelie oder die dunkelharige Schönheit Rebecca siegten im Finale von „Germany`s Next Topmodel“ (Pro7) , sondern die herb-attraktive Jana. Die Mädchen haben unzählige, meist unsinnige „Herausforderungen“ hinter sich, die einzig der Show geschuldet sind, und sie haben gelernt, dass man als Model erst dann eigenwillig sein darf, wenn man ein hochdotierter Star wie Naomi ist. Jana tröstet sich nun für erlittene Unbill mit einem Auto, und Werbekampagnen , die ihr 300.000 Euro aufs Konto spülen. Außerdem erhält sie 100.000 Euro Startgeld in bar, und ihr Konterfei schmückt das Cover einer Frauenzeitschrift. Interviews sollte sie freilich eben so wenig geben wie Heidi Klum moderieren sollte. Heidi, die ihre Welt-Karriere ( von der nur Karl Lagerfeld nichts bemerkt haben will) 1992 mit dem Sieg bei einem Model-Wettbewerb im Rahmen der Late-Night-Show von Thomas Gottschalk begann, verfügt wie auch ihre Model-Küken und ihre Co-Juroren über einen sensationell beschränkten Wortschatz. Jana selbst flüchtet sich sowieso in Sprachlosigkeit, was natürlich ein „super cooles“ Siegerinnen-Interview mit zero Inhalt zur Folge hatte.
Die Live-Show in einer Kölner Arena mit 15.000 ständig hyperventilierenden , nervig kreischenden Besuchern, die bis zum Ende etwas zäh, aber doch zielstrebig inszeniert war, endete im totalen Chaos eines verzückten Mädchen-Knäuels, das sich um die Siegerin wand. Nach der Profi-Perfektion des streng durchchoreographierten Auftritts von Lady Gaga wirkte die minutenlange Bilderstarre erschreckend amateurhaft.
Sehr uncharmant, aber doch auch irgendwie lustig, ist die Meldung, die uns gleichzeitig mit dem Sieg von Jana erreichte: “Krista wurde zur schönsten Kuh Deutschlands gewählt“. Sie hat sich gegen 2 Millionen Konkurrentinnen wegen ihres kräftigen Körpoerbaus, iherere starken Beine, der straffen Haut und ihrem breiten Euter durchgesetzt. Genau das möchte ich von Heidi Klum moderiert sehen!

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