#EXKLUSIV! Lieber #Joey aus dem #Dschungelcamp!#RTL

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Er weint, er flucht, er will heim, dann wieder nicht, er ist jeden Tag in anderer Stimmung. Was manche Menschen in sein Gästebuch sudeln, wird er erst nach seiner Rückkehr lesen. Hier nur ein kleiner Ausschnitt aus den Beschimpfungen. Der Gerechtigkeit halber, haben wir auch ermutigende Stimmen beigefügt.

Exhamburger schrieb am 21.01.2013 – 07:31 Uhr

lieber joey.

Ich höre weder deine Musik, noch kümmern mich Menschen wie Bohlen und Co, die dir Talentfreiheit bescheinigen. Und Ich denke das die meisten Entscheidungen die dein sog. Management für dich trifft, dir nicht weiterhelfen werden. Ich bin davon überzeugt das dich in deinem späteren leben ganz andere, wichtige und große Dinge beschäftigen werden, du Erlebnisse wie den Dschungel mit genügend Abstand als das betrachtest was sie sind – die pervertierten, kranken geistige Ergüsse von armseligen vollgekoksten Redakteuren und Castern, denen nichts heilig ist.

Du bist etwas besonderes. Du hältst weder das Schild noch das Schwert in die Höhe, du entwaffnest mit deiner treuseeligen Art, mit deiner offenen Ehrlichkeit überstrahlst du diese Armee trauriger Selbstdarsteller…..

Lieber Joey, ich wünsche dir das du bleibst wie du bist

Heinz schrieb am 20.01.2013 – 23:48 Uhr

Du bist ja echt der größte Bauer auf der ganzen Welt. Ganz schön nahe an der Grenze zur geistigen Behinderung.

Lolomab schrieb am 20.01.2013 – 23:24 Uhr

Ernsthaft… Ist das irgend ne Marketingstrategie von euch oder ist der wirklich so Dumm?

pappi schrieb am 20.01.2013 – 22:31 Uhr

Lets getty to rumbel. XD …. Alter du bist so ne lustige hohlfrucht …..

Wir lieben dich alle , dich und deine opferlamm – Geschichten. …. Und joey ist ist voll ok ne amöbe im einweckglas zu sein und zur belustigung der Allgemeinheit beizutragen .

Hau rein digger … Wir sehen dich im har(t)z 4 TV

IBES schrieb am 20.01.2013 – 22:07 Uhr

Lustig, dass manche Leute versuchen ihn runterzumachen, damit sie sich besser fühlen, einfach nur lächerlich.

Joey, falls du diese Nachricht irgendwann mal siehst, möchte ich dir gerne eins sagen. Bleib so wie du bist und lass dich von diesen Möchtegerns nicht runterbringen! Du bist gut so und die sind alle nur unzufrieden, dafür versuchen sie dich klein zu machen.

DER NÄCHSTE #WELTKRIEG IST EIN #CYBERWAR

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Er bezeichnet sich als den „paranoidesten Sicherheitsexperten der Welt“, und gerade deswegen sind die Visionen von Eugen Kaspersky ernst zu nehmen. Kasperskys entwarf Mitte Januar 2013 auf der DLD-Konferenz in München ( DLD = Digital Life Design) ein äußerst beunruhigendes Zukunftspanorama: „Unsere technologisierte Welt ist heute eine komplett andere. Cyber-Gefahren entwickeln sich so schnell wie die Technologien. Und wir alle verstehen nicht, welche Gefahren lauern. Wir sind wie Alice im Wunderland – wir pochen an diese Tür und trinken aus dieser Flasche, ohne zu wissen, was um uns herum passiert.“

Der IT-Experte (IT=Informationstechnik) Kaspersky , dessen Sicherheitssoftware zu den erfolgreichsten Programmen der Welt gehört, hat unter anderen den Virus Stuxnet entlarvt, der das iranische Atomprogramm massiv beeinträchtigt. Zahlreiche Unternehmen wurden bereits Opfer von Cyber-Attacken. Unsere Abhängigkeit von Computer-Systemen illustriert er mit einem simplen Beispiel: US-amerikanische Gefängnisse werden über Computer und Internet verwaltet, auch das Öffnen und Schließen der Türen. Kaspersky:„Theoretisch kann ein Gefangener mit einem Smartphone und Internetanschluss alle Türen öffnen – vielleicht sogar im ganzen Land.“

Die Cyber-Wars sind vielleicht humaner als herkömmliche Kriege.
Kaspersky dazu: „Auf der einen Seite stimmt das. Cyber-Attacken sind humaner als Cruise Missiles. Das macht sie aber nicht zu den ,guten Angriffen‘, denn auf der anderen Seite sind sie viel gefährlicher. Sie sind billiger, man kann die Waffen duplizieren, es ist nicht möglich, sich zu schützen.“ Und das gefährlichste an den Cyber-Attacken: jeder Mensch kann Cyber-Waffen einsetzen.

Kaspersky ist nicht so naiv zu glauben, dass die Menschheit sich ob der drohenden Gefahren einschränken wird. Dass es möglich ist, zeigen allerdings Beispiele wie Zeppeline und Concorde.

#3Sat: Wie #Menschen den #II_Weltkrieg durchlitten.#TV

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(Zwangsarbeiter im KZ Dachau)

VON GÜNTER VERDIN http://www.verdinguenter.blogspot.com

Das Thema Zwangsarbeit während der Nazi-Diktatur ist lange Zeit auch in Österreich totgeschwiegen worden. Im Herbst 1944 gab es in der „Ostmark“ fast eine Million Zwangsarbeiter. Im gesamten Dritten Reich wurden bis 1941 unter anderen über zwei Millionen russische Gefangene zu Sklaven der deutschen Kriegsmaschinerie.

Und obwohl diese Problematik nur ein Teilaspekt des übergeordneten Themas „Kriegsgefangenschaft in und nach dem II. Weltkrieg“ in der vierteiligen ORF-Dokumentation (3SAT, Sonntag und Montag) ist, treffen den Zuseher die Archivbilder und die Aussagen von Überlebenden der ersten Folge „Verschleppt und ausgebeutet“ mit besonderer Wucht. Zwangsarbeiter wurden zu Tode geschunden,oder bei Luftangriffen getötet, weil es ihnen untersagt war, Luftschutzkeller aufzusuchen. Originalton Heinrich Himmler :“Ob bei dem Bau eines Panzergrabens 10.000 russische Weiber an Entkräftung umfallen oder nicht, interessiert mich nur so weit, als der Panzergraben für Deutschland fertig wird.“

Auch In der zweiten Folge der hervorragenden historischen Aufarbeitung des Themas Kriegsgefangenschaft mit dem Titel „Der goldene Westen?“ werden bisher wenig bekannte Details präsentiert. Während die Gefangenschaft in US-Lagern einem Urlaubsaufenthalt glich ( wie Betroffene mehrfach bezeugen), verstießen Frankreich und Großbritannien noch nach dem Krieg skrupellos gegen die Genfer Konvention, indem sie ihre Gefangenen in Minenfeldern einsetzten.

Das Ende der Gefangenenschaft bedeutete nicht für alle Heimkehrer eine Schicksalswende. Stalin ,zum Beispiel, ächtete die ehemaligen Zwangsarbeiter als Kollaborateure, die dem Feind gedient hätten. Und vor seiner Freilassung aus einem Lager in Kansas nahm sich ein deutscher Soldat, der sich auf das Wiedersehen mit seiner Familie gefreut hatte, das Leben. Seine Frau hatte ihm brieflich mitgeteilt, dass sie sich wegen eines anderen scheiden lassen wolle.

50 Jahre #deutsch_französische #Freundschaft: #voilá!#Geschichte.#Élysée_Vertrag

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Der am 22. Januar 1963 unterschriebene „Vertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit“ ist bekannt als Élysée-Vertrag.

Foto: Javier Brosch

MENSCH #EKLE DICH NICHT! Das #RTL-#Dschungelcamp

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Der Menschheit Würde ist in eure Hand gegeben.

Bewahret sie!

Sie sinkt mit euch, mit euch wird sie sich heben.

Friedrich Schiller

Von Günter Verdin http://www.verdinguenter.blogspot.com

Der Begriff „Ekel-TV“ beschreibt Formate wie „Ich bin ein Star -Holt mich hier raus!“ (RTL) nur sehr schwammig. Ekeln wir uns vor dem Verspeisen lebender Tiere und dem Baden in Maden? Ekeln wir uns vor der Schadenfreude, auf die das Konzept der Dschungel-Prüfungen und die Kommentare des Moderatoren-Paares zielen? Oder ekelt uns die Selbst-Entwürdigung der Kandidaten an, die für Geld und sehr fragwürdigen Ruhm alles mit sich machen lassen?

Auch ein so harmloses Spiel wie „Mensch ärgere dich nicht“ wird erst durch Schadenfreude unterhaltsam. In der von Stefan Raab und Dieter Bohlen geprägten Spaßkultur des deutschen Fernsehens hat das boshafte Ergötzen allerdings sadistische Züge: Menschen werden zum Gaudium des Publikums erniedrigt. Ein Beispiel aus der nach drei Folgen an Flops besonders reichen 7. Staffel: Georgina , (who?, ach ja, die permanent quasselnde Ex-Bachelor-Kandidatin), erlitt am Samstagabend (MEZ) vor der Prüfung in der „Dschungel“-Kloake“ einen Weinkrampf, und gab schließlich den Versuch auf, Holz-Sterne aus Schlamm und wimmelndem Getier herauszuholen. Ein geltungssüchtiger, deswegen nicht sehr sympathischer Mensch zeigt Schwäche: prompt wählten die Fernseh-Zuschauer Georgina auch für die Prüfungen am Sonntag und am Montag aus.

Überhaupt verbreitete die zweite Folge am Samstagabend nur mehr die Langeweile, die die „Stars“ im australischen Dschungel wohl permanent empfinden. Helmut Berger (who?- ach der Ex-Filmstar), der ohne Alkoholeinfluss wie ein ruhiggestellter Heiminsaße wirkt, musste das Camp aus Gesundheitsgründen verlassen. Er durfte davor schon wegen seines erbarmungswürdigen Zustandes vom TV-Publikum für die Action-Prüfungen nicht gewählt werden. Nun sind auch zwei Damen „krankgeschrieben“. Eine weitere Kandidatin wird von ständigem Brechreiz geplagt. Patrick Nuo (who?) geht’s auch nicht gut…

Am Sonntagabend schienen sich die Teilnehmer allerdings ein wenig zu erholen. In Australien werden in den nächsten Tagen Temperaturen von über 50 Grad erwartet. Die Diagnose von Dr. Bob wird entscheiden , wie es ( gaaaaanz laaaaaangsaaaam ) weitergeht.

Lauter #Flops im #RTL-#Dschungel: Servus, Herr #Helmut_Berger!#RTL

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Von Günter Verdin. http://www.verdinguenter.blogspot.com

Meinte ich doch, zur wesentlichsten Nebensache der Welt, dem RTL-Dschungelcamp („Ich bin ein Star. Holt mich hier raus“) alles gesagt zu haben, bekommen die Fans der Sendung Schützenhilfe von „intellektueller Seite“.

SPIEGEL ONLINE ist nicht DER SPIEGEL, aber es ist doch rührend, wie sich Stefan Kuzmany abmüht, das RTL-Dschungelcamp toll zu finden. Hier der Artikel-Einstieg:
Wir sind zwar noch ganz am Anfang unseres Weges. Aber vor uns, so viel lässt sich bereits nach der ersten Folge dieser siebten Staffel von „Ich bin ein Star. Holt mich hier raus!“ sagen, liegen zwei Wochen Privatfernsehen in höchster Vollendung. Viele Sendungen versuchen, die erledigten Erwerbstätigen nach einer harten Arbeitswoche am Feierabend zu unterhalten, keiner gelingt es wie dem RTL-Dschungelcamp. Gesteuert von einer überaus professionellen Produktion ruft die Show eine nahezu komplette Bandbreite von Gefühlen bei den Zuschauern ab.“

Und wie das Leben auch im schnellen Web so spielt, ist diese Eloge, die vor allem von Erinnerung an Dirk Bach und einer Huldigung für Helmut Berger lebt, Schnee von gestern.

Die zweite Folge am Samstagabend verbreitete nur mehr die Langeweile, die die „Stars“ im australischen Dschungel wohl permanent empfinden. Ein Flop jagte den anderen.

Flop 1: Georgina , (who?, ach ja, die permanent quasselnde Ex-Bachelor-Kandidatin), verschlug es die Rede in der „Dschungel“-Kloake“. Es galt , bei steigendem Wasser, aus sechs mit lebendem Getier besiedelten Röhren, Sterne herauszuholen (je ein Stern wird dann in je ein Abendessen für die Camp-Insassen umgemünzt). Erst erlitt Georgina einen kleinen Nervenzusammenbruch, dann brach sie die Prüfung ab. Man konnte in den Gesichtern von Sonja Zietlow und Daniel Hartwig lesen: Unterhaltung geht anders.

Flop 2: Helmut Berger, der ohne Alkoholeinfluss wie ein ruhiggestellter Heiminsaße wirkt, musste das Camp aus Gesundheitsgründen verlassen. Nie wieder wird er verbotenerweise in den Dschungel urinieren, seine Story, wie er in jungen Jahren ,als er noch der Schönste war , auf einem Ball in Monte Carlo in die weisse Anzugshose gesch…. hat. werden wir sicher auch außerhalb des Dschungels öfter noch hören.

Flop 3: Schon Helmut Berger durfte aus Gesundheitsgründen für die Action-Prüfungen vom TV-Publikum nicht gewählt werden. Nun sind auch zwei Damen „krankgeschrieben“. Patrick Nuo (who?) geht’s auch nicht gut…

Flop 4: Der Ersatz für Helmut Berger: der ebenso unbeweglich wirkende Klaus (who?, na, der vom Duo „Klaus & Klaus“ -„An der Nordseeküste“).

Flop 5: Beim Einzug des Berger-Ersatzes kam die Sendung minutenlang zum Stillstand. Eine hilflose Regie filmte das heillose Durcheinander und Durcheinander-Brabbeln : eine unverhohlene Aufforderung zum Weiterzappen.

Voraussehbarer Flop 6: Georgina wurde vom TV-Publikum , das bekanntlich kein Erbarmen kennt, für die nächste Prüfung auserkoren.

Voraussehbarer Flop 7: In Australien werden in den nächsten Tagen Temperaturen von über 50 Grad erwartet. Die Diagnose von Dr. Bob wird entscheiden , wie es ( laaaaaangsaaaam ) weitergeht.

So sah #MOZART wirklich aus: #unhübsch, klein und #vernarbt

http://www.verdinguenter.blogspot.com

ECHT:
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Tabakdose mit einem 3 mal 2,5 Zentimeter großen, ovalen Porträt.
FORSCHUNGSSTAND: „Die Dose ist definitiv echt, sie hat Mozart gehört. Das Bildchen stammt vom Maler Johann Grassi und stellt eindeutig Mozart dar. Grassi hat Mozart 1783 porträtiert und das Bildchen nach Mozarts Tod an dessen Tabaksdose angebracht.“

1956 ist die Dose in den Besitz der Stiftung gelangt, die Forscher der Stiftung haben die Provenienz von Dose und Bild jetzt bis zu ihrem Ursprung lückenlos nachgewiesen.

FÄLSCHUNG:

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Zwölf der weltweit existierenden und eindeutig echten Bilder Mozarts sind im Besitz der Stiftung. Alle stellen einen mehr oder weniger attraktiven Menschen dar.
Die Beschreibungen von Mozarts Zeitgenossen widersprechen dem: die Rede ist von einer unhübschen, kleinen und wenig vorteilhaft proportionierten Person mit vernarbtem Gesicht.

Die Ausstellung „Mozart-Bilder – Bilder Mozarts“ der Stiftung Mozarteum wird am 26. Jänner im Mozart-Wohnhaus am Makartplatz in Salzburg eröffnet und läuft bis 14. April. Sie zeigt erstmals in Salzburg einen Überblick über die wesentlichen historischen Bildnisse des Komponisten. Zu sehen sind sowohl Bilder, die aus seiner Zeit stammen, wie auch Bildtypen, die sich später entwickelt haben.

#RTL-#DSCHUNGELCAMP:Es ist alles gesagt!#TV

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Dann doch lieber eine Kakerlake küssen

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(Joey -who?-und Fiona-who?- bei der ersten Dschungelprüfung 2013, der sogenannten Ekelhochzeit)

BERICHT VOM 30.01.2012

Von Günter Verdin

Dieses Detail aus der Biografie von der Selbstdarstellerin Brigitte Nielsen, bekannt vor allem als als „Rocky“-Gattin und Arnie-Gespielin, hat uns gerade noch gefehlt! Bei der letzten Ekel- Prüfung in der RTL-Dschungelshow verriet sie am Samstag pikiert: „Ich esse nicht den Anus von niemand!“ Angeblich sind Straußen- Schliessmuskel und lebende Raupen, denen der Kopf abgebissen wird, Leckerbissen für die Ureinwohner Australiens, die Aborigines, was sie mir ebensowenig sympathischer macht wie die Kandidaten der Show, die das mitmachen. Wer „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ für ein exzellentes Show-Format hält, hat vermutlich recht. Die Show mit ihren – im wahrsten Sinne – ausgelutschten Ekel-Sensationen führt uns auf jeden Fall vor, was durchschnittlich intelligente bis augenscheinlich naive Menschen alles mit sich anstellen lassen, und wie abgestumpft wir schon sind, um daran Gefallen zu finden.
Am Sonntagabend füllte RTL nochmals zwei Stunden Sendezeit mit dem Gipfeltreffen aller Teilnehmer. Sonja Zietlow und Dirk Bach waren wesentlich spritziger, als sie noch über die Promis lästern konnten. Da hatten ihnen auch Gagschreiber die Pointen in den Mund gelegt. Das direkte Gespräch, auch mit Dschungel-Königin Brigitte Nielsen, verlief
nervend banal. Auch die Erlebnisse des Schweizer Abenteurers Xavier Rossett, die RTL nachts in der Reihe „Abenteuer Leben“ präsentierte , waren alles andere als mitreissend. Rossett, der freiwillig für 300 Tage auf einer einsamen Insel auf den Spuren von Robinson wandelte, hat mit einer mit Solarstrom gespeisten Kamera seine Erlebnisse aufgenommen. „Was geht los da rein?“ würde Brigitte Nielsen in ihrem Dänisch-Deutsch ungeduldig fragen. Jedenfalls wirkten die konstruierten Abenteuer im RTL – Dschungelcamp authentischer und aufwühlender als die realen, nur in Filmschnipseln präsentierten Mutproben des Schweizers.

BERICHT VOM 17.01.2011

Von Günter Verdin

Wer von den deutschen Privat-Fernsehsendern hat wohl das schmuddeligste Programm? In diesem Wettbewerb, in dem es auch um Menschenverachtung, Voyeurismus und Schadenfreude geht liegt die RTL-Group auf unterstem Niveau kommerziell erfolgreich an der Spitze. Ob „Big Brother“ (RTL II) oder die Horror-Dschungel-Show „Ich bin ein Star!-Holt mich hier raus!“(RTL): der Appell an die niederen Instinkte sichert ein orientierungsloses Massenpublikum.
Seit Freitag wird im australischen Kunst-Dschungel wieder gezickt, geheult und an krabbelndem Getier gekaut. Elf sogenannte Stars, für die es nach dem Karriereknick offensichtlich nicht mehr schlimmer kommen kann, entblößen sich geistig im Handeln und Plappern für eine kolportierte „Aufwandentschädigung“ von 50.000 Euro 17 Tage lang. Sie kämpfen in Ekel-Prüfungen um die fragwürdige Auszeichnung als Dschungel-König. Die knorrige Ingrid van Bergen und die grässlich aufgedrehte Diseuse Desirée Nick haben diesen Lorbeer bereits unter Verlust jeglichen Rest-Ansehens erobern können. Diesmal sind unter anderem die älteste der Jacob-Sisters (mit Stoffpudel), der Schauspieler Mathieu Carrière und der Alt-Kommunarde Rainer Langhans dabei, der sich schon am ersten Tag völlig unsozialisierbar gab. Der Dschungel-Arzt Dr. Bob, der die unappetitlichen Fress-Orgien, „medizinisch“ betreut, sollte sich nicht nur um die Urwald-Insassen, sondern auch um die Zuschauer kümmern,denn: RTL und das Dschungelcamp – das ist Komaschauen!

BERICHT VOM 29.01.2011

Von Günter Verdin

Im RTL-Dschungelcamp geht es zu wie in Shakespeares Dramen, aufgeführt von einer dilettierenden Wandertruppe: da wird intrigiert, geheuchelt und verbal gemeuchelt, da werden Kussszenen inszeniert und da wird rufgemordet, bis es , wie bei „Hamlet“, nur mehr (seelen)tote Sieger gibt. Der Knattermime Matthieu Carriere spielte sich zum Oberzeremonienmeister und zur letzten Justizinstanz auf und vertrieb das irrlichternde Model Sarah, das für die Wahrheit wahrscheinlich auch lügen würde, aus dem Camp. In die Windmühlen der von Carriere fassonierten Gerechtigkeit geriet auch der tumbe Tor Peer, der nun heulend sein Aussenseitertum beklagt. Mittlerweile musste auch die dralle Intrigantin Indira das Camp verlassen. Und Prinz Jay verliert bei dem Versuch, seine Männlichkeit zu beweisen, immer mehr sein fesches Gesicht. Die Mitwirkenden ahnen nicht, dass das eigentliche Drama erst nach dem Finale der Show heute (Samstag-)abend beginnt: sie werden Jahre brauchen, um ihre durch die Beteiligung an Ekelspielen und dem Verzehr lebender Tiere beschädigte Würde und ihre Glaubwürdigkeit in ihren Berufen wiederherzustellen. .Das Hofnarrenpaar Dirk Bach und Sonja Zietlow begleitet das unappetitliche Geschehen mit beißendem Spott. Sie sind die einzigen, die nichts zu verlieren haben…
PS: Peer ist Dschungelkönig. Die Intriganten (Carriere, Jay und Indira) lecken sich die Wunden…

#FOLLOW_ME _2013: Die wichtigsten #TWITTERER

WHO TO FOLLOW 2013
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Laut dem Print-und Online-Magazin t3n ist TWITTER bei den deutschen Internet-Meinungsführern ganz klar das Kommunikations-Tool Nummer eins. Die t3n- „Who To Follow 2013″ Liste ist zwar rein subjektiv und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, gibt aber einen interessanten Überblick, wobei die Reihenfolge der aufgeführten Namen keine Bedeutung hat.

Hier sind die Medien-Twitterer mit dem größten Einfluss:

Spiegel-Online-Chefin Katharina Borchert

Richard Gutjahr (Journalist (BR), Blogger) – Facebook | Google+ | Twitter

Thomas Knüwer (Berater, Blogger) – Facebook | Google+ | Twitter

Christoph Kappes (Berater) – Google+ | Twitter

Peter Hogenkamp (Digitalchef NZZ)– Facebook | Twitter

Daniel Fiene (Journalist, Podcaster)– Facebook | Google+ | Twitter

Tim Pritlove (Podcaster)– Twitter

Jürgen Kuri (Redaktionsleiter heise online) – Google+ | Twitter

Stefan Plöchinger (Chefredakteur sueddeutsche.de) – Facebook | Google+ | Twitter

Wolfgang Blau (Chefredakteur Zeit Online) – Facebook | Google+ | Twitter

Katharina Borchert (Leitung Spiegel Online) – Facebook | Twitter

Markus Hündgen (Webvideo, Blogger) – – Facebook | Google+ | Twitter

Frank Schirrmacher (Herausgeber FAZ) – Twitter

Stefan Niggemeier (Journalist (Spiegel), Blogger) – Facebook | Twitter

Michael Praetorius (Webvideo, Berater) – Facebook | Google+ | Twitter

(t3n ist das Print- und Online-Magazin für digitale Pioniere zu den Themen E- Business, Social Media, Startups und Webdesign.)

Neues von #ONKEL_DAGOBRÜCK (5)#Peer_Steinbrück

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Der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat verbal wieder zugeschlagen. In Bezug auf das Berlin-Bonn-Gesetz,das unter anderem festlegt, dass sechs Minister ihren ersten Dienstsitz in Bonn haben müssen, sagte er im „Tagesspiegel“-Interview:“Die Zeiten von doppelten Standorten werden irgendwann zu Ende gehen“.

Das ist in ihrer Vagheit keine ganz unrichtige Behauptung. Sie bringt aber wegen des ungünstigen Zeitpunkts vor allem auch die Genossen in der nordrhein-westfälischen SPD auf die Palme, die für den Politik-Standort Bonn kämpfen.

Die Opposition feixt. Selbst von der FDP, die nun wirklich nichts zu lachen hat , hört man Witziges.

Der Vorsitzende des FDP-Landesverbandes NRW der FDP:

„Der politische Diskurs ist ergänzt worden um ein Peer-S. Das ist die Längeneinheit für den kürzesten Abstand zwischen zwei Fettnäpfchen“

STICHWORT BERLIN-BONN-Gesetz (Quelle:Wikipedia)

Im Berlin/Bonn-Gesetz regelte der Deutsche Bundestag unter anderem den Umzug von Parlament und Teilen der Regierung von Bonn nach Berlin sowie den Umzug von Bundesbehörden und anderer Bundeseinrichtungen in die Bundesstadt Bonn. Es ist eine Folge des Hauptstadtbeschlusses vom 20. Juni 1991, in dem Berlin auch zum Regierungssitz bestimmt wurde. Hauptstadt des vereinigten Deutschlands war Berlin bereits mit dem Einigungsvertrag zum 3. Oktober 1990 geworden. Das Berlin/Bonn-Gesetz wurde am 26. April 1994 verabschiedet.

Das Berlin/Bonn-Gesetz legt fest, welche Bundesministerien in die Bundeshauptstadt umziehen sollten. Zudem gibt es der Stadt Bonn Zusagen über den Erhalt des Politikstandortes Bonn, für den „der größte Teil der Arbeitsplätze der Bundesministerien (…) erhalten bleibt.“ (§ 4 (4)) Außerdem darf Bonn seit der Verkündung des Berlin/Bonn-Gesetzes den deutschlandweit einmaligen Titel „Bundesstadt“ führen.

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