„#HOW_I_MET]YOUR_MOTHER“: #Mama ist enttarnt !!!#Pro7

Zur Einführung ein paar Anmerkungen für alle, die die Serie nicht kennen:

Von Günter Verdin

„How I Met Your Mother“ liegt eine geniale dramaturgische Idee zugrunde: im Jahr 2030 erzählt Ted Mosby seinen gelegentlich gelangweilten oder aufmüpfigen Kindern, wie er seine Frau, ihre Mutter, kennengelernt hat. Das gibt die Möglichkeit, in den Erzähltexten manch Philosophisches , auch manche Binsenweisheit unterzubringen. Einen ähnlich funktionierenden Grundeinfall gibt es etwa bei „Sex and the City“, wo Sarah Jessica Parker als über Sex und Liebe reflektierende Kolumnistin für das literarische Futter sorgt. Bei „How I Met Your Mother“ beginnen die Rückblenden im Jahr 2005. Und immer wenn der Zuschauer meint, dass nun auch endlich die Mutter, um die sich alles dreht, ins Bild kommt, gibt es frappierende Lösungen, um die Spannung doch noch bis zur mittlerweile 7. Staffel aufrecht zu erhalten.
<pAuch in dieser Serie geht es, wie schon in "Friends" , um das verrückte Liebesleben von Freunden und ihren Lebensabschnittspartnerinnen, wobei sich vieles von den Eskapaden nur in der Phantasie der Helden abspielt. Mittlerweile hat sich Neil Patrick Harris als verwegen grossmäuliger Frauenheld Barney in den Vordergrund gespielt. Immer erst, wenn er auftaucht, kommen die Story, auch die Frauengeschichten, so richtig in Schwung. "Ich bin die Angelina Jolie der coolen Jungs" prahlt er, als er sich sozial engagiert, verschweigt aber, dass sein Engagement in der Armenküche ihm als Strafe für öffentliches Urinieren auferlegt wurde. Dass der geniale Mädel-Aufreisser, der seine Strategie sogar in einem "Playbook" notiert,im realen Leben mit einem Mann zusammenlebt, nimmt ihm nichts von seiner köstlich dreisten Glaubwürdigkeit.

Nun ist es soweit, zumindest in den USA: nach acht Jahren und acht Staffeln „How I Met Your Mother“ wurde nun enthüllt, wer Teds Frau ist. Am vergangenen Montag verriet ein gelber Regenschirm das lange gehütete Geheimnis. Zur Empörung der Facebook-Gemeinde ausserhalb der USA: sie meint nämlich, wer die Mutter kennt, kann sich auch den Rest sparen. Dass dem nicht so ist, hat schon der weise Konfuzius (um 551-479 v. Chr.) formuliert: DER WEG IST DAS ZIEL. Was in diesem Fall bedeutet, dass der Unterhaltungswert der schrägen Abenteuer von Teds Clique nicht geschmälert wird, wenn die titelgebende Mama ein Gesicht bekommt. In der letzten Folge kauft sich die Frau mit dem gelben Regenschirm , die immer wieder mal gesichtslos in der Serie auftauchte, eine Fahrkarte an einem Automaten. Aber mehr wird hier nicht verraten. Denn wann die letzte Folge im deutschsprachigen Raum ausgestrahlt wird, steht noch nicht fest. Nur so viel: „How I Met Your Mother“ soll fortgesetzt werden. Nach Mutters Enttarnung müssen sich die Produzenten einen neuen dramaturgischen Kniff , einen übergreifenden Cliffhanger, einfallen lassen, um die Zuschauer bei Laune zu halten. Wir sind (schon wieder) sehr gespannt.

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