Mit #MAURIZIO_CATTELAN gehen die Gäule durch.#Kunst

MAURIZIO CATTELAN

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Eines der bekanntesten Werke von Maurizio Cattellan: „Kaputt“
Pferde gehen mit dem Kopf durch die Wand.

Nicht jeder muss das gefallen ( siehe Rezension unten). Der am 21. September 1960 in Padua und jetzt in New York lebende Künstler Mauruzio Cattelan mischt mit seinen narrativen realistischen Installationen jedenfalls die Kunstwelt auf ( dass seine Werke auf Auktionen Höchstpreise in Millionen-Dollar-Höhe erzielen muss nicht gegen deren Qualität sprechen). Er hat angekündigt, sich aus dem Kunstbetrieb zurückzuziehen. Auch aus diesem Grund ist die aktuelle Ausstellung der Fondation Bayeler in Riehen bei Basel ( bis 6.Oktober 2013) eine gute Gelegenheit zu überprüfen, wie pointiert, wie kritisch, wie erzählerisch Kunst sein darf.

Maurizio Cattelan (* 21. September 1960[1] in Padua) ist ein italienischer Künstler, der in New York lebt20130826-141256.jpg

Maurizio Cattelan; Love Saves Life, 1995 und Love Lasts Forever, 1999

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Der Durchbruch?

Über diesen Künstler lässt sich vortrefflich streiten. Zwei Urteile aus der FAZ:
FAZ, Montag, 26.08.2013. Jegliche Interpretation verweigernder Bericht von Rose-Maria Gropp anlässlich der aktuellen MAURIZIO CATTELLAN-Schau in der Fondation Beyeler in Riehen bei Basel ( bis 6. Oktober):

(….)Und weil es in seinem Universum keine noch so lahme Pointe verboten ist, ließe sich abschließend sagen: Fünf tote Gäule stecken ihre Köpfe in fünf Sommerlöcher. Dass der Geruch ihrer Kadaver noch im Raum hängt, ist der einzige Trost, die einzige Spur von irgendeinem Leben.

FAZ, 28.11.2011. Unter dem Titel „Maurizio, komm bald wieder!“ schreibt Nicolaus Schafhausen über die Retrospektive „des Ausnahmekünstlers Maurizio Cattelan“ :

Auch wenn Cattelans künstlerische Strategie sich nicht auf das altbewährte Modell der Institutionenkritik im klassischen Sinne, also durch die Befragung des „Warenfetischismus“ von Kunst im Kunstmuseum, zurückführen lässt, untergräbt er dennoch auf Schritt und Tritt die Autorität des Museums und seinen Zwang nach Klassifizierungen. Mit Nancy Spector, der Chefkuratorin des Guggenheim-Museums, die auch die Ausstellung organisiert, hat er die ideale Verbündete an seiner Seite.

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