#TELEFAX von #GÜNTER_VERDIN: Rettet „#Fashion_Hero“!

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Glanzvoll: #Claudia_Schiffer. Wenig glanzvoll: „Fashion Hero“

Kein Zicken-Krieg, keine rührseligen Lebensgeschichten, keine hämischen Jury-Kommentare: Claudia Schiffer muss sich für ihre TV-Show „Fashion Hero“ (Pro7, Mittwoch) wirklich nicht schämen. Der Blick hinter die glitzernde Fassade der Modewelt, nämlich direkt in die Schneider-Stuben und Designer-Werkstätten , ist allerdings nur für die ZuseherInnen faszinierend, die kreative Prozesse spannend finden. Deswegen sind die Quoten für die Show leider ernüchternd, der KRESS-REPORT spricht sogar von “ Grusel-Quoten“. Am letzten Mittwoch verdarb dann auch noch die Champions-League-Übertragung im ZDF (Dortmund-Arsenal) die Bilanz: von den berüchtigten „Werberelevanten“ wollten nur 5,5% „Fashion Hero“ sehen.

Im Prinzip ist „Fashion Hero“ nur eine unter vielen Casting-Shows: in diesem Fall stellen sich junge Fashion-Designer dem Wettbewerb, werden von Spezialisten beraten , und bekommen, wenn sie Glück haben, einen gut dotierten Vertrag mit einem der drei teilnehmenden Modehäuser ( wobei unsereins bei Karstadt weniger an Mode und mehr an die nicht enden wollenden Querelen und finanziellen Turbulenzen rund um das Warenhaus denken muss).
Claudia Schiffer ist, im Vergleich zur in hoher Stimmlage gackernden Heidi Klum, angenehm souverän , seriös und sachorientiert. Das ist wohl aber auch die Ursache für das mangelnde Zuschauerinteresse: es fehlen Glamour und Show-Elemente. Vielleicht hätte auch die eine oder andere ( Vivienne Westwood?) international bekannte Designer-Persönlichkeit der Show zu mehr Glanz verhelfen können?
Dafür ist es jetzt wohl zu spät: die letzten drei Folgen von „Fashion Hero“ sind ab Mittwoch, 13. November, auf eine Stunde verkürzt, nicht mehr zur Primetime, sondern erst um 22,15 Uhr zu sehen. Im Internet ist die Show nach wie vor in voller Länge zu erleben.

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