Die Rolle des #Furzens in den #amerikanischen #Sitcoms

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In „Two and a half men“ ist vorwiegend Alans Sohn und Charlies Neffe Jake für die Abgabe von Methan und Co. zuständig. Die Geruchsbelästigung bringt seine Umwelt öfters in Verzweiflung. Jake testet auch mit seinem ebenfalls nicht allzu klugen Freund die leichte Entzündlichkeit des Flatus wegen des explosiven Zusammenwirkens von Wasserstoff, Methan und Schwefelverbindungen. Erwartungsgemäß machen die beiden schmerzhafte Erfahrungen bei ihrem Experiment. Aber auch die Freundin Alans , Lindsay, lässt gerne mal einen fahren: ein eklatanter Tabubruch, denn schöne Damen pupsen unseres Wissens nicht.

Eine Szene in „How I Met Your Mother“ zeigt volltönend, was Nähe zwischen Paaren wirklich bedeutet: dem Möchtegern-Casanova Barney entkommt beim Schmusen mit seiner aktuellen Freundin ein Urknall, sie antwortet selbstverständlich mit einem Pups, will sagen, echte und exklusive Vertrautheit zwischen Menschen ist erst hergestellt, wenn sie voreinander furzen können. Bei den Sitcoms wird der Zuschauer in diese Intimität miteinbezogen, der „Familienanschluss“ erfolgt dankenswerterweise mangels Geruchsfernsehen ohne Belästigung.

Die Aura der großen alten Hollywoodstars war durch Unnahbarkeit bestimmt. Von den heutigen Hollywood-Stars ist vor allem George Clooney davon überzeugt, dass Furzen „die lustigste Sache in der Geschichte der Menschheit“ ist. Dem Musikmagazin „Rolling Stone“ offenbarte er, dass er nicht nur Besitzer von Pupskissen mit Fernbedienung und eines Handys mit iFart-App ist, sondern dass ihn allein das Wort Furz zum Lachen bringt. Dem allzumenschlichen Star ist auch nicht peinlich, etwa vor seinen Haushälterinnen den Abwinden freien Lauf zu lassen. Originalzitat von George Clooney aus dem „Rolling Stone“:
„We think it’s one of the funniest things in the history of mankind. Even the idea of a fart makes me laugh. Saying the word ‘fart’ makes me laugh. I have iFart on my phone. I have remote whoopee cushions. Farts. To me, there’s nothing funnier.“

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