Eine #Fotoseite -exklusiv für #Gabriel#Stängle.#Mann_küsst_Mann

http://www.verdinguenter.blogspot.com

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Ken Duken schmust mit Kollegen Kostya Ullmann…

… und Herbert Grönemeyer schwärmt nach dem Kuss-Shooting von den weichen Lippen des Schauspielers August Diehl…

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… Und auch die Jungs von „Revolverheld“, der Sänger Johannes Strate und der Drummer Jakob Sinn arbeiten ziemlich lippensynchron.

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Das Männermagazin GQ hat diese Bilder in seiner Januar-Ausgabe veröffentlicht. #Mundpropaganda – Gentlemen gegen Homophobie nennt sich die Aktion. Dafür hat der Fotograf Felix Krüger prominente Männer vor die Kamera gebeten, um sich zu küssen.

Na, Herr Realschullehrer Stängle, was gelernt?

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#TELEFAX von #GÜNTER_VERDIN: #EMMY für #DAS_WUNDER_VON_KÄRNTEN

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Die deutsch-österreichische Koproduktion „Das Wunder von Kärnten“ ist am Montag (25.11.13) in New York als Bester Fernsehfilm mit dem Emmy-Award ausgezeichnet worden. „Das Wunder von Kärnten“, eine Koproduktion der Mainzer mit dem ORF, hat sich gegen starke Konkurrenz aus Uruguay, Japan und Großbritannien durchsetzen können.

Das ZDF hatte „Das Wunder von Kärnten“ am 5. März 2012, um 20.15 Uhr ausgestrahlt. 5,86 Millionen Zuschauer (17,1% Marktanteil) interessierten sich für den Fernsehfilm, der im Jahr 2014 noch einmal ausgestrahlt werden soll. Beim ORF lag der Marktanteil sogar bei 33%.

Nach der Erstausstrahlung schrieb ich in verschiedenen Medien und un diesem Blog folgendes TELE-FAX:

Sonntag, 15. Januar 2012

Unbedingt anschauen! „Das Wunder von Kärnten“

Das Hohelied auf die MENSCHEN in Weiß

Günter Verdin

Diese Situation ist Spitalalltag: ein Team unterschiedlich motivierter und engagierter Ärzte kämpft bis zur Erschöpfung um ein Menschenleben ,
und steht im Abseits, wenn der Klinikchef sich vor der Presse eloquent mit ihren Lorbeeren schmückt. Erwin Steinhauer spielt im Filmdrama „Das Wunder von Kärnten“ einen solchen vorwiegend an der Rentabilität des Spitals interessierten Arztbeamten grossartig nüchtern und konsequent unsympathisch in einem Umfeld, das dem Zuschauer nicht nur einmal die Tränen des Mitgefühls in die Augen treibt.

Da sind die verzweifelten Eltern des dreijährigen Mädchen, das im Teich in der Nähe des Bauernhofs ertrunken ist: sie quälen sich mit Selbstvorwürfen, und werden in ihrer Not auch von den Ärzten vernachlässigt, weil die in heroischer Selbstaufopferung mit dramatischen operativen Eingriffen um die Wiederbelebung des Kindes kämpfen. Gerti Drassl und Gerhard Liebmann sind ergreifend wahrhaftig und berührend schlicht in der Darstellung des Unfassbaren.

Und da ist der junge Kardiologe, der diesen Kampf gegen jede Wahrscheinlichkeit und gegen alle fachlichen Einwände von Kollegen auf sich nimmt. Der Deutschamerikaner Ken Duken spielt diesen Arzt erschütternd eindringlich als reinen Toren der Medizin.

Den Drehbuchautoren Christoph Silber und Thorsten Wettcke und dem Regisseur Andreas Prohaska ist ein meisterhaftes Kunststück gelungen. Neben dem menschlichen Drama, das auf einer realen Geschichte aus dem Jahr 1998 beruht, fasziniert vor allem auch die fachliche Präzision in den Operationsszenen. Der wahre Held der Geschichte, der Oberarzt Dr. Markus Thalmann , der vor 13 Jahren am LKH Klagenfurt das „Wunder von Kärnten“ bewirkte, hat das Filmteam intensiv beraten und geschult. „Das Wunder von Kärnten“ ist ein völlig unkitschiges Hohelied nicht auf die Götter, sondern auf die grossartigen Menschen in Weiß.

„#Add_a_friend“: jetzt schon #Kult! HEUTE STARTET DIE 2. STAFFEL AUF #TNT

Von Günter Verdin http://www.verdinguenter.blogspot.com

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(Ich schau mal vorbei, wörtlich genommen: Banker Tom im Hangout mit Kumpel Felix, der im Krankenhaus liegt)

Ich habe die Geburtsstunde einer neue Ära erlebt!

In der Nacht von Sonntag auf heute (6. Mai) präsentierte der Pay TV-Sender TNT Serie den „Add a friend“-Marathon einschließlich Making Off um 2 Uhr früh.

„Add a friend“ ist die erste Eigenproduktion des deutschsprachigen Bezahlsenders, der von Turner Broadcasting System seit Beginn 2009 betrieben wird. Und TNT hat damit die neue Ära der deutschen Serien-Produktion eingeläutet, die den Vergleich mit US-amerikanischen Produkten nicht zu scheuen braucht. Die dramaturgische Grundidee ist schon in der US -Sitcom „#Big_Bang_Theory“ angelegt, wo der indische Astrophysiker Rajesh Koothrappali regelmäßig mit seinen Eltern im #Videochat in Kontakt tritt.

In „Add a friend“ kommunizieren alle Personen selten direkt und oft über das Chat-Feature von Google Plus. Es gibt dafür eine ganz natürliche Begründung: der erfolgreiche, weitgereiste Star-Fotograf Felix liegt im Spital, nachdem er unter mysteriösen Umständen von einem Auto überfahren wurde. Da er mit zertrümmerten Knie ans Bett gefesselt ist, spielt sich sein gesellschaftliches Leben (Familie, Frauen,Freunde) vorwiegend im Social Network ab. Sein Freund Tom, ein risikofreudiger Banker und Zocker (was heute bekanntlich dasselbe ist), sorgt mit illegalen Geschäften, in die er Felix hineinzieht, für eher unerwünschte Abwechslung im Krankenhaus-Alltag.

Christian Lyra und Sebastian Wehlings sorgen als Drehbuchautoren für witzige, scharf pointierte Dialoge und prägnante #Cliffhanger, die die zehn Folgen der ersten Staffel im Spannungs-Gleichgewicht halten. Regisseur Tobi Baumann hat das optische Wechselspiel zwischen realer und virtueller Welt souverän im Griff. Für das #Video-#Hangout wurde ein extra Home-Network eingerichtet, weil in der Praxis die Bilder im Video-Chat stark verpixelt und sprunghaft sind.

Im Zentrum der Handlung stehen die beiden, charakterlich so unterschiedlichen Freunde Felix und Tom. Friedrich Mücke spielt den Banker grell extrovertiert, grotesk smart und machohaft. Damit bildet er einen köstlichen Widerpart zum äusserst sensiblen Felix, der sich in den Illusionen der virtuellen Welt zu verlieren droht. Allein schon wegen #Ken_Duken ist „Add a friend“ unbedingt sehenswert.

Der durchgängige Plot des Video-Hangouts macht den einzigartigen Charakter dieser „#Dramedy“ als Kammerspiel der feinen Zwischentöne
und pointierter Mimik in Großaufnahmen aus.

„Add a friend“ hat alle Preise dieser Welt verdient, der Grimme-Preis kann da nur der Anfang sein. So wie auch absehbar ist, dass die Öffentlich-Rechtlichen auf den Erfolgs-Zug aufspringen: der ORF hat sich die Rechte für „Add a friend“ bereits gesichert.

TIPP: Heute, Montag, 6. Mai, 20:15 Uhr startet auf TNTSerie die 2. Staffel!!!!

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