#BORIS_BECKER IM #RTL_DSCHUNGELCAMP?

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TELEFAX VON GÜNTER VERDIN

Boris Becker macht sich zum Affen. Na und? Der Mann wird nach ein paar Scheidungen und Geschäftspleiten das Geld brauchen.Und als Medien-Profi weiss er eben, dass Trash bei den Massen eben am besten zieht.

Ein Aufschrei geht durch die Medien (Bild stöhnt auf der Titelseite, Jeannée jammert in der „Krone“, und so heiter). Grund: das vielleicht nicht so schmeichelhafte Bild mit der seltsamen Kopfbedeckung.

Hintergrund: Boris Becker trat in der Show „Alle auf den Kleinen“ (RTL, Freitagabend) gegen seinen Twitter-Follower Oliver Pocher in diversen „originellen“ Spielchen an. Mit dabei auch Becker-Gattin Lilly, die wie ein aufgeregtes Huhn durch die Sendung flatterte. Wenn man, wie ich, hin und wieder von „The Voice of Germany“ (SAT1) und „Die große Chance“ (ORF1) zur Pocher-Show herüber zappte, konnte sich sogar streckenweise amüsieren, ohne sich über Becker lustig machen zu müssen. Gut, mit dem Fliegenklatschen-Hütchen sehen nicht nur Becker, sondern auch Pocher richtig bescheuert aus. Mit den Fliegenklatschen müssen die beiden einen Tischtennisball in das Netz des Gegners schlagen, was in seltenen Fällen auch gelingt.

Für einen echt witzigen Moment sorgt Parodie-Genie Max Giermann, der im mit „Körper-Karaoke“ betitelten Spiel die Inhalte von Songs wie „Applaus Applaus“ der Sportfreunde Stiller oder „Griechischer Wein“ den Kontrahenten pantomimisch zu vermitteln versucht. Boris steht auf dem Schlauch, während Pocher sich pfiffig mit richtigen Antworten profiliert. Sieger jedenfalls in diesem Spiel ist eindeutig Max Giermann, der mit köstlicher Mimik und toller Körperbeherrschung punktet.

Am Schluss muss sich Boris Becker geschlagen geben. Dauer attestiert er dem Gegner, dass der Kleine ein Großer ist.

Hat das Ulk-Spiel der Sport-Ikone Becker geschadet? Nein, denn ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s gänzlich ungeniert. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir Boris im Dschungelcamp erleben werden.

#TELEFAX von #GÜNTER_VERDIN: #Promi_Big_Brother

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Märchenhaft dumm: „Promi Big Brother“. Im Bild der Frosch und die Prinzessin, das leider auffallend überforderte Moderatoren-Paar Oliver Pocher und Cindy aus Marzahn

Reality-TV? Also wirklich, die Kinderprogramme waren auch schon mal besser und spannender. Denn bei „Promi Big Brother“ handelt es sich ganz offensichtlich um ein Format für die ganz Kleinen, jedenfalls für Kleinhirne. Wer sonst soll es ertragen, drei Stunden lang merkwürdigen Erwachsenen ,die sich freiwillig in eine offensichtlich von Ikea ausgestattete Wohnlandschaft begeben, beim permanenten Durcheinanderquatschen zuzuhören? Gut: 2,10 Millionen der sogenannten fiktiven Werberelevanten zwischen 14 und 49 Jahren haben die Auftaktsendung gesehen, in der unter anderem auch David Hasselhoff ins Container-Haus einzog. Bald aber wird hoffentlich die Vernunft über die Neugier siegen.

<p<Es ist ja auch die vielleicht seit Langem dümmste Programm-Idee in Zeiten, wo die ganze Welt über NSA und die Total-Schnüffelei der internationalen
Nachrichtendienste entsetzt ist, vorzuführen, dass es unheimlich viel Spaß macht, von zig Kameras bis ins Klo hinein überwacht zu werden. Und es ist ein menschenverachtendes Experiment. Dass neurotische Egomanen auf der Suche nach nie gehabtem oder einstigem Ruhm einander unter den Bedingungen der Käfighaltung die Augen
auskratzen , besagt ja nur, dass neurotische Egomanen auf der Suche nach Ruhm einander unter den Bedingungen der Käfighaltung die Augen auskratzen. Das Moderatorenpaar Oliver Pocher und Cindy aus Marzahn
war hingegen ganz lieb zueinander , das war allerdings auch öde.

DAS GESICHT #DEUTSCHER #TV-UNTERHALTUNG

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(#Markus_Lanz nimmt als „Strafe“ für die verlorene Stadtwette bei „#Wetten,_dass…?“ am 23.03.2013 in #Wien ein Bad in Schokolade. – Und #Trude_Herr singt im Himmel: Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Lanz!)

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(Oliver Pocher hält den Hintern hin, das Tor hat keiner getroffen)

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