Die#NZZ beleuchtet die #Innereien #Österreichs

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Der Österreich-Ableger der „Neuen Zürcher Zeitung“ (NZZ) nimmt konkretere Formen an. Das Projekt, das unter der Leitung von Ex-„Presse“-Chefredakteur Michael Fleischhacker im Entstehen ist, hat unter http://www.nzz.at einen „Werkstatt-Blog“ gelauncht. In einem ersten Beitrag kündigt Fleischhacker den Start des eigentlichen Mediums „in den nächsten Monaten“ an. Die Eckpunkte: Online und kostenpflichtig.

Im aktuellen Werkstatt-Blog berichtet der Chefredakteur der NZZ vom hohen journalistischen Anspruch der Redaktion.

„Dies gilt in besonderem Masse auch für Österreich, wo ein breit interessiertes Publikum mit Anspruch von der NZZ eine ebensolche Berichterstattung erwartet. Diese beleuchtet das Weltgeschehen genauso wie

die Innereien Österreichs

aus einer sachlich distanzierten, nicht minder aber engagierten Warte, ob für das Politische, die Wirtschaft, die Wissenschaft oder die Kultur, das Gesellschaftliche oder die schönen Seiten des Lebens.“

Markus Spillmann, Leiter Publizistik NZZ AG / Chefredaktor Neue Zürcher Zeitung

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Hat er geschossen oder nicht? #David_Vann im Zielfernrohr eines#FAZ-Kritikers

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David Vann, im Zielfernrohr eines FAZ-Kritikers

Liest noch einer Bücher? Liest noch einer Buchbesprechungen? Vor allem die in der FAZ, die manchmal so lang und ausführlich scheinen, als wollten sie das rezensierte Buch ersetzen.

Eine Literaturkritik dieser Art ist die Besprechung von Thomas David des neuen Romans von dem US-amerikanischen Schriftsteller David Vann, “ Goat Mountain“, der jetzt auf Deutsch erschienen ist (FAZ, 1. August 2014, Nr. 176). Da der Autor für kurze Zeit in Berlin weilte, ergänzen Interview-Passagen die Interpretation.

Sollte irgendjemand in der Feuilleton-Redaktion der FAZ nicht nur Bücher, sondern auch Rezensionen lesen, müsste ihm ein eklatanter Widerspruch in der Inhaltsangabe im Bericht von Thomas David aufgefallen sein.

Hier hilft nur wörtliches Zitieren:

„Als der Vater den Sohn durch das Zielfernrohr seiner 300 Magnum einen Wilderer auf ihrem Land betrachten lässt und der Junge den Mann ins Fadenkreuz nimmt, seinem Instinkt folgt und den Wilderer erschießt , geht ein Riss durch die Zeit …)“

Einen Absatz später zitiert der Kritiker den Autor wörtlich (die widersprüchliche Stelle wird hier VERSAL wiedergegeben):

„Als mich mein Vater dann durch das Zielfernrohr seines Gewehrs einen Wilderer betrachten ließ, packte mich ein Schwindel, so als stünde ich am Rande einer Klippe, und etwas in mir, irgendetwas, von dem ich damals nicht wusste, dass es in mir ist, WOLLTE ABDRÜCKEN. ICH HABE MICH OFT GEFRAGT, WAS MICH ALS KIND DAVON ABGEHALTEN HAT, ES ZU TUN UND DEN AUGENBLICK VORÜBERZIEHEN ZU LASSEN, STATT DEN WILDERER ZU ERSCHIEßEN.“

Was denn nun?

Egal, wer liest schon Bücher? Wer liest schon Buchbesprechungen?

POST AN (Franz Josef) #WAGNER (#BILD)

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Der BILD-Postbote Franz Josef Wagner schreibt in seiner Kolumne (2. Juli 2014) an die beleidigte Primadonna Per Mertesacker u. A. : „I Love You Per.“ Und weiter:“Wir waren immer Dritter im Schönspielen. WENN ICH SCHÖN SEIN WILL, GEHE ICH ZUM FRISÖR. Wenn ich beim Fussball gewinnen will, ist es mir scheißegal , wie ich aussehe.“
Zu welchem Frisör gehen Sie , Herr Wagner?

WENN DAS DER #FÜHRER WÜSSTE (Neulich auf TTWITTER)

Marius Weiß @mariusweiss

Der Preis für die Überschrift des Tages geht heute an die @SZ !

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Diese stimmige Schlagzeile hat natürlich auch DAS GOLDENE SCHREIBMASCHINENFARBBAND ( oder die braune Druckerpatrone?)
verdient!

#DAS_GOLDENE_SCHREIBMASCHINENFRBBAND FEBRUAR 2013.#Stilblüten

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<Das Goldene Schreibmaschinenfarbband im Monat FEBRUAR gebührt eindeutig der FAZ für einen Bericht über den Mordfall, in den der Sportler Oscar Pistorius verwickelt ist. Pistorius, der sich selbst nicht als behindert, sondern nur als "ohne Beine" bezeichnet, gewann bei den Paralympischen Spielen mehrfach Gold.

Über die Tatnacht schrieb die FAZ:

Er nahm seine Waffe und schlich AUF ZEHENSPITZEN die Treppe hinunter.

(Die peinliche journalistische Fehlleistung wurde bei FAZ.net bereits korrigiert:

Pistorius hat ein Faible für Schusswaffen. Im vergangenen Jahr nahm er einen Reporter der „New York Times“, der ihn im „Silver Woods Country Estate“ von Pretoria besuchte, einer eingezäunten und bewachten sogenannten „gated community“, mit auf einen Schießstand. Aus seinem Zuhause, das er sich mit einem Studienfreund teilt, nahm er eine Pistole vom Kaliber neun Millimeter und scharfe Munition mit. Er gehe manchmal, wenn er nachts nicht schlafen könne, auf diese Anlage, zitierte ihn der Reporter. Pistorius erzählte zudem, wie er sich verhielt, als ein (falscher) Alarm ihn in der Nacht zuvor weckte: Er nahm seine Waffe und schlich die Treppe hinunter.

Wie #SEXISTISCH ist der #“Stern“?.#Presse

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Auch das noch : Günter Verdin verleiht sich selbst DAS GOLDENE SCHREIBMASCHINENFARBBAND

Auch seit nicht mehr auf Schreibmaschine, sondern am Computer geschrieben wird, sind die unfreiwillig komischen Leistungen der Journaille nicht weniger geworden. Dafür gibt es jetzt – wie schon zu SDR3-Zeiten – DAS GOLDENE SCHREIBMASCHINENFARBBAND (DGS)

Heute verleihe ich DGS

den „Salzburger Nachrichten für diese interessanten Hinweis im Verantaltungskalender:

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Doch auch ich komme nicht ungeschoren davon.

In meiner Rezension zur ARD-Spielfilm -Doku “ ROMMEL“ unter dem Titel

Wir sind auch für unseren Gehorsam verantwortlich

heisst es unter anderem über den tiefen Fall des Feldmarschalls:

Da er von Hitler als Konsequenz den Abzug der deutschen Truppen forderte, entzog ihm der misstrauisch gewordene Führer das Vertrauen.

Das ist irgendwie doppelt gemoppelt, oder ?

Das Buch zum Goldenen Schreibmaschinenfarbband ist vergriffen. Restexemplare gibt es bei Amazon.

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FELIX BAUMGARTNER CRAZY

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